Maskenspiel
– Die Entdeckung der eigenen Gesichter

Der Workshop lädt ein zur unerwarteten Entdeckung des Maskenspiels.

Ich bin 12 und ich bin 87. Ich bin ein Mann, bin eine Frau. Ich bin mal neugierig, mal schüchtern. Mal ein Riese, mal noch ganz klein.

Das Maskenspiel macht diese erstaunlichen und unzähligen Verwandlungen möglich: Vom jungen Mann zur reifen Frau, vom gesetzten Herren zum quirligen Mädchen.

Gleichzeitig sind wir mit Maske so pur, wie wir mit unseren wirklichen Gesichtern selten sind.

Der Workshop wird durch Spiele aus der Theaterarbeit und Übungen zur Sensibilisierung der Körperwahrnehmung eingeleitet. Das Training baut Verständnis für die eigene Körpersprache auf, um sensibel auf sich selbst und den Kommunikationspartner eingehen zu können. Gemeinsam suchen wir den Zugang zu einer klaren Präsenz im Raum. Spielfreude und Neugier sind die besten Begleiter bei dieser Suche.

Wir begeben uns auf eine Reise in die Maskenarbeit.

Werkzeuge zur Figurenfindung werden in Einzel- und Gruppenimprovisationen vermittelt und führen schrittweise zu einem besseren Verständnis der Maskenspiels.

Ziel ist es die Maske anzunehmen, sich auf den Augenblick einzulassen und darin Freiheit zu finden, so entwickeln sich Figuren und Szenen von alleine!

Die Maske

Die Maske ist ein wertvolles Instrument, um Authentizität und Präsenz zu beleuchten.

Gesichtsausdruck und Sprache sind keine vordergründige Kommunikationsvektoren mehr, nur der Körper bleibt  - und dieser macht uns nichts vor.

 „Give a man a mask, and he‘́ll tell you the truth.“ schreibt Oscar Wilde.

Von einem guten Maskenspieler geht eine faszinierende Magie aus, sie lebt von der Wahrhaftigkeit. Die Maske wird lebendig, wenn der Darsteller authentisch und ehrlich ist. Wir erforschen diese Wahrhaftigkeit, um damit das Menschliche und seine Zerbrechlichkeit wiederzugeben.

Intergenerationelle Workshops

Die Compagnie TheatreFragile sucht in Ihrer Arbeit nach der Begegnung mit den Menschen jeden Alters. Anläßlich der Inszenierung "Himmel in Sicht" fanden intergenerationelle Workshops und Begegnungen mit Menschen im Hohen Alter statt. 

In der Möglichkeit sich durch das Maskenspiel jenseits der realen Altersstufen zu bewegen, liegt eine große Freiheit. Die Überwindung des eigenen Erscheinungsbildes eröffnet eine neue Selbstwahrnehmung. 

Eine 80 jährige Frau spielt einen jungen Mann. Welche Rolle spielt dabei das Alter?

Ein Junge spielt eine 80 jährige Frau. Wie verändert das die Wahrnehmung der alten Menschen im Umfeld? 

Maskenworkshops mit Kindern und Jugendlichen

Luzie Ackers und Marianne Cornil leiten regelmäßig Maskentheaterworkshops. Neben der intergenerationnellen Begegnungen wird die Maske auch im Kontext der interkulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt. 

Die letzten Jahre waren sie in Altersheimen, in Grundschulen, in internationalen Jugendaustauschen und Gefängnissen tätig.

 

WORKSHOP TERMINE


Workshopreihe »Angesichts«

Maskenbau

20. - 22.6. 2017 mit Luzie Ackers ·
30.6. - 2.7. 2017 mit Luzie Ackers & Nicole Ratjen

Maskenspiel – Die Entdeckung der eigenen Gesichter

18.- 23. 7. 2017 mit Marianne Cornil & Zeljko Marovic

Weitere Infos unter www.strassentheater-detmold.de

Anmeldung: KulturTeam der Stadt Detmold, Telefon: 05231/977920 
kulturteam@detmold.de, www.detmold.de


WORKSHOP NEWS


Maskentheaterprojekt an der Spreewald Grundschule Berlin

Ein Projekt mit der internationalen Klasse und Kindern einer Regelklasse der Grundschule in Schöneberg. Über einige Wochen haben wir Masken gebaut und in einer Projektwoche voll Spielfreude mit Leben erfüllt. Anschließen gingen zwei Aufführungen erfolgreich über die Strassenbühne. Wie wunderbar unwichtig ist es, ob man eine Sprache gut spricht oder nicht wenn man Masken spielt! Ein bunter Haufen Kinder die sich fast blind verstehen.

Video Dokumentation auf Vimeo (8 min)

files/bilder/aktuell/2017/TheatreFragile-Spreewaldschule-Workshop-250x250px.jpg

WORKSHOP TERMINE


10. – 13. Oktober 2016

Maskenspiel – Die Entdeckung der eigenen Gesichter

für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahre mit und ohne Fluchterfahrung
mit Marianne Cornil und Luzie Ackers

Der Workshop findet im Rahmen von Kulturrucksack statt.
Hangar 21, Detmold


19. + 20. März, 2. + 3. April, 16. + 17. April und 7. + 8. Mai 2016

Wir treffen uns im Paradies - Workshop

mit Marianne Cornil und (in Wechsel) Nicole Ratjen, Zeljko Marovic, Henrike Beran und Doren Gräfendorf
Der Workshop findet im Rahmen der Neuversion von "Wir treffen uns im Paradies" statt und wird das Ensemble Detmold bilden.
Hangar 21, Detmold


12. + 13. Januar 2016

Interkulturell Aktiv

(Geschlossene Gruppe)
mit Marianne Cornil

Der Workshop findet im Rahmen der "Weiterbildung zu TheaterpädagogIn mit interkultureller Kompetenz" statt.
Berlin


12. - 15. Oktober 2015

Wallpaper Workshop

mit Marianne Cornil und Silke Meyer

Gemeinsam mit uns gehen junge Detmolder und Geflüchtete folgenden Fragen nach:
Bist du in Detmold geboren oder neu in der Stadt?
Fühlst du dich hier zu Hause?
Was sind deine Träume und Wünsche für die Zukunft?

...und gestalte dazu große Wandcollagen im Street Art Style.
mit Kindern von 12 bis 14 Jahren
Ort und Zeit: 12.-15.10. 2015,
11.00 - 16.00 Uhr im Hangar 21, Detmold
Mehr Info und Anmeldung hier
oder telefonisch beim Hangar 21: 05231/ 45812-11


30. + 31. Mai 2015

La Strada Graz, internationales Festival

(Geschlossene Gruppe)

in Kooperation mit dem nigerianischen Künstler Samson Ogiamen, der Grazer Künstlerin Stefanie Oettl und dem Festival la Strada Graz leiten Marianne Cornil und Luzie Ackers Maskenspiel Workshops mit einer Gruppe von Grazern und Zugezogenen. Im Rahmen des Strassentheaterfestivals im August 2015 werden die Teilnehmer im öffentlichen Raum spielen.


24. - 26. April 2015

Maskenspiel – Die Entdeckung der eigenen Gesichter

mit Marianne Cornil und Luzie Ackers

Detmold, Hangar 21
Mehr Info und Anmeldung hier
oder telefonisch beim Hangar 21: 05231/ 45812-11